Menschenhandel: Neukonzeption und Strafverfolgung





Die Vorträge im Rahmen der CLaDIS-Tagung untersuchen neue Herausforderungen im Bereich Terrorismus, Wirtschaftsstrafrecht und Human Rights Compliance, Migration und Menschenhandel und Internetstrafrecht.

00:00:10 Prof. Dr. Susanne Beck, Leibniz Universität Hannover, Die deutsche Neukonzeption der Regelung zum Menschenhandel
00:12:00 Dr. Anja Schmidt, Martin-Luther-Universität Halle, Zur Effektivität der Strafverfolgung und zum Schutz der Rechte Betroffener im Bereich des Menschenhandels
00:24:15 Kommentar Prof. Dr. Joachim Renzikowski, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
00:32:24 Podiumsdiskussion

Moderiert wurden die Beiträge von Prof. Dr. Rita Haverkamp, Eberhard Karls Universität Tübingen.

Die globale Vernetzung –digital, ökonomisch, ökologisch – beeinflusst das Recht in grundsätzlicher Weise. Es entstehen neue Probleme, die in ihrer Komplexität Forschungsfragen aufwerfen, die die Einzelforschung nicht erfasst. Daher erfordern die Bearbeitung der neuen Kriminalitätsphänomene sowie deren Bekämpfung ein koordiniertes Zusammenarbeiten in einem Forschungsnetzwerk. Das Netzwerk-Projekt Criminal Law Discourse of the Interconnected Society (CLaDIS) möchte diese Einflüsse einer vernetzten Welt grundlagenorientiert aus strafrechtlicher Perspektive untersuchen.

Durch einen Zusammenschluss in diesem Feld können enorme, gesellschaftspolitisch auch dringend benötigte Fortschritte erzielt werden. In CLaDIS werden in Anknüpfung an aktuelle gesellschaftliche Debatten isoliert existierende Forschungsansätze zusammengeführt, vernetzt und konzentriert fortentwickelt.

Die Tagung fand am 22. November 2019 an der Universität Göttingen statt. Veranstalter war der Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie von Frau Prof. Dr. Katrin Höffler. Gefördert wurde die Tagung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Die weiteren Beiträge zu den Themen „Terrorismus“, „Wirtschaftsstrafrecht und Human Rights Compliance“ sowie „Internetstrafrecht“ erscheinen ebenfalls auf diesem YouTube-Kanal. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit „CLaDIS“.

Sie erreichen den Veranstalter unter [email protected]
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/de/cladis/587246.html.

Kriminologie